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22.10.2017

Die 1.Herren verliert das Derby gegen den CVJM Hannover

VfL Hameln  vs. CVJM Hannover    75 : 85  (33:37)

1.Viertel: 19:15    2.Viertel: 14:22    3.Viertel: 27:18    4.Viertel: 15:30

Leider gibt es für die Mannschaft von Trainer Dzenan Softic, auch nach dem zweiten Heimspiel der Saison, keinen Grund zum Feiern. Die 1. Herren des VfL verliert das Derby gegen den CVJM Hannover mit 75:85 und muss weiterhin auf den ersten Sieg, in der sonst so gefürchteten „Halle Einsiedlerbach“, warten.

 

Lars Feuersenger

Die rund 150 Zuschauer erleben zunächst ein sehr ausgeglichenes und packendes Spiel, in dem beide Mannschaften auf Augenhöhe spielten. Der VfL ging in der 5. Minute durch einen Dreier von Kapitän Dominic Rudge mit 8:3 in Führung. Im ganzen ersten Viertel sah es gut für den VfL aus. Thomas Behn beherrschte die Bretter und steuerte mit 7 Punkten zum Gewinn des 1. Viertels (19:15) bei. Auch Dominik Rudge (7 Punkte) und Zans Grobinsch (5 Punkte) präsentierten sich in sicherer und guter Verfassung. Es gab also Grund zum Optimismus an diesem Abend.
Auch im zweiten Viertel lief es bis zur 5. Minute gut, als die VfL er mit 26:20 sogar die Führung leicht ausbauten. Die Landeshauptstädter erwiesen sich jedoch als sehr gute Distanzschützen sie punkteten mit vier Dreiern in diesem Viertel und gingen somit mit einer 37:33 Führung in die Pause.
Die Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit ein gutes Derby. Die kämpferische Leistung beider Mannschaften war sehr stark. Beide wollten unbedingt den Sieg, denn dieses Spiel ist richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf.

Nach der Pause kam der VfL sehr entschlossen aus der Kabine und legte richtig los. Bereits in der 2. Minute des dritten Viertels erspielte sich der VfL, mit einem Dreier von Jan Feuersenger und fünf Punkten von Dominik Rudge, wieder eine 41:37 Führung. Es blieb jedoch weiterhin spannend, denn innerhalb von weiteren zwei Minuten eroberte sich der CVJM, mit neun Punkten in Folge wieder die Führung zum 43:41. In der letzten Minute des dritten Viertels beim Stande von 54:55 für den CVJM, gelang es Lars Feuersenger und Zans Grobinsch, mit je einem Dreier wieder eine Fünfpunkteführung, zum 60:55 für den VfL zu erzielen.
Ein starkes Drittel des VfL Hameln, das mit 27:18 gewonnen wurde.
Demnach sah es sehr gut aus. Mit diesem Vorsprung ging man recht zuversichtlich ins letzte Viertel, denn die kämpferische Leistung stimmte beim VfL.

Im letzten Viertel überraschten die Hannoveraner den VfL,  innerhalb von nur vier Minuten erzielten sie vier Dreier in Folge. Drei weitere Punkte steuerten zu Ihrer 70:60 Führung, in der 35. Spielminute. Diese Führung von zehn Punkten gaben sie bis zum Schluß nicht mehr auf.
Beim VfL Hameln schwanden vollkommen die Kräfte. Dadurch verfiel das Hamelner Spiel immer mehr in nichtsbringende Einzelaktionen, die nur dem Gegner dienten. Das ist auch dadurch zu erklären, dass der CVJM die tiefere Bank hatte.

„Der CVJM Trainer, Axel Meyer, konnte seine Spieler ein und auswechseln ohne einen grösseren Bruch ins Spiel zu bringen. Das konnte Dzenan nicht machen, denn unsere Nachwuchsspieler auf der Bank sind noch nicht soweit, in so einem heissen Derby eingesetzt zu werden. So zahlte unsere Mannschaft Tribut für den hohen Einsatz der eingesetzten Spieler, die am Ende völlig platt waren. Dazu kommt noch der Verlust von Moritz Loth, der sehr früh im Spiel, wegen seiner Achillesehnenverletzung aufgeben musste. Das tut mir für den Routinier besonders leid. Seine Erfahrung hätte in so einem wichtigen Spiel enorm viel gebracht. Nicht zu vergessen, dass uns auch Boris sehr fehlte, der kurzfristig wegen Erkrankung passen musste“,  so Teammanager  Heinrich Lassel

Trainer Dzenan Softic: „ Ich bin sehr zufrieden mit dem Team und wie wir bis Mitte des letzten Viertels gespielt haben“

VfL Hameln: Dominic Rudge (22 Punkte/ 2 Dreier), Zans Grobinsch (17/2), Lars Feuersenger (16/2), Thomas Behn (10), Jan Feuersenger (6/2), Nils Kollmeyer (4), Moritz Loth, Kristopher Sochor, Jonas Wagner, Nils Schneider und Nick Handschuhmacher


Zans Grobinsch

Thomas Behn

Kristopher Sochor und Nils Kollmeyer

Trainer Dzenan Softic

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