Basketball Zuschauer Einsiedlerbach[image=32]
BASKETBALL
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08.11.2015

Knappe Niederlage für die 1.Herren

TuS SWAP Red Devils Bramsche  VS. VfL Hameln  80:77 (36:29)


1.Viertel: 19:15  2.Viertel: 18:11  3.Viertel: 17:27    4.Viertel: 26:24

Nach einem hitzigen Spiel verliert der VfL Hameln beim TuS Bramsche letztendlich mit 80:77 (36:29).
Von Anfang an entwickelte sich ein hektisches Spiel, indem die Devils durch konsequente Ganzfeldverteidigung das Tempo vorgegeben haben. Ziel der Gastgeber war es die Spielkultur des VfL zu zerstören und dadurch in eigener Halle frühzeitig die Kontrolle über den Spielverlauf zu erlangen. „Unser Spiel zu zerstören ist ein völlig legitimes Mittel, zumal die offensiven Bemühungen beim Gegner in dieser Saison sich offensichtlich auf den US Amerikaner beschränken. Dagegen ist nichts einzuwenden. Wir hätten dieses Spiel auch gewinnen können, haben aber zu spät die Entscheidung gesucht“, so Coach Lassel kurz nach dem Schlusspfiff.

 
Von der ersten Minute an entwickelte sich ein Spiel, das vor allem von 1-1-Situationen geprägt wurde. Und da konnte Michael Renard  Harvey Jr (37 Punkte/6 Dreier) dem Spiel sein Stempel aufdrücken. Vor allem in der zweiten Halbzeit übernahm der US-Amerikaner die Spielkontrolle und erzielte fünf seiner sechs Dreier (davon 4 im letzten Viertel).
Nach der Halbzeit kam der VfL stark aus der Pause und konnte das dritte Viertel mit 24:17 für sich entscheiden, so dass man beim Stand von 54:53 ins Schlussviertel ging. In diesem Übernahm der US-Import vollkommen die Kontrolle über das Spiel, dabei profitierte er, wie zuvor von der Arbeit der restlichen Devils.
„Wir haben uns heute von der hektischen Spielweise der adrenalingesteuerten  Spieler aus Bramsche anstecken lassen und dadurch zu keinem Zeitpunkt unsere Stärke als Team voll ausgespielt“, so Coach Lassel abschließend.
Insgesamt haben die Hamelner zu viele Punkte liegen lassen (13 verworfene Freiwürfe) und auch aus wichtigen 1-1 Korbleger hat man weder Punkte erzielt noch Fouls gezogen. Zudem wurde gegen die Vorgabe des Trainers zu oft die Lösung aus der Distanz gesucht, obwohl beide Mannschaften die Teamfoulgrenze überschritten hatten. „Wer trifft hat recht, aber in der Schlussphase haben wir wichtige Würfe nicht getroffen und auch keine Offensivrebounds eingesammelt“, so Kapitän Timo Thomas selbstkritisch.
Trotz eines Rückstandes von 72:61 in der 36. Spielminute gab der VfL nicht auf und erkämpfte sich den Ausgleich zum 77:77. Natürlich war es wieder Harvey, der mit dem dritten gut verteidigten Dreier in Serie die Führung für sein Team erzielte. Bei 2,7 Sekunden vor Ende hatte das VfL-Team noch die Möglichkeit sich mit einem Dreipunktwurf in die Verlängerung zu retten. „Leider wurde beim Dreierwurfversuch der Faustschlag in meine Magenregion nicht gepfiffen, der mich an die Linie geschickt hätte“, so Kapitän Timo Thomas. Alle Hamelner haben jedoch die Niederlage auch unter diesen Bedingungen als faire Sportsmänner hingenommen. Ärgerlich ist die Tatsache, dass Bramsches Trainer Fronzeck, das Kampfgericht, der Spieler selbst, der gefoult hat und auch der Hallensprecher meinten, dass der VfL durch drei Freiwürfe eine Chance auf die Verlängerung verdient gehabt hätte.
„Das war ein Regionalligaspiel auf mäßigem Niveau indem Harvey den Unterschied ausgemacht hat.  Aber wir nehmen die Niederlage so sportlich hin, die Bramscher haben an diesem Tag die Gunst der Stunde genutzt“, so Lassel.

„Heute haben wir den Sieg verschenkt. Allerdings ist es am Ende des Tages einfach sehr schön zu sehen wie wir unter diesen Umständen gemeinsam über dieser Niederlage stehen. Wir sind einfach mehr als eine Basketballmannschaft. Die Stimmung und das Miteinander waren auf der Rückfahrt perfekt. Wir wissen unsere Leistung und diesen Abend sehr wohl einzuschätzen. VfL Hameln Basketball steht für Qualität und gute Laune, auch in der Niederlage“, so Coach Lassel abschließend.
VfL Hameln: Timo Thomas (31/3), Marcus Lohse (14), Lars Feuersenger (10/2 Dreier), Zans Grobinsch (8/1), Dominic Rudge (6), Thomas Behn  (5), Markus Lohne (3), Moritz Loth, Jan Feuersenger



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