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HANDBALL
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20.09.2015

Sensationelle 20 Minuten bringen VfL auf Siegkurs

Die 350 Fans rieben sich in der ersten Halbzeit beim verdienten 30:26 (19:10)-Heimsieg der Oberliga-Handballer gegen den Lehrter SV verwundert die Augen. Solche 20 Minuten hatten sie in der Sporthalle Afferde noch nicht gesehen. Mit einem sensationellen 9:0-Zwischenspurt von 4:6 (9. Minute) auf 13:6 (21.) wurde der Grundstein zum Erfolg gelegt.
 
Die Bauchschmerzen des Trainers waren schon beim Anpfiff verflogen, denn die Gäste waren ohne den privat verhinderten Ex-Bundesligaprofi Michael Thiede angereist. Trotzdem erwischte sein Team einen schlechten Start und lag zunächst im Hintertreffen. Henning Sohl handelte, wechselte den kompletten Rückraum und stellte auf eine 5:1-Deckung mit dem vorgezogenen André Brodhage um. Danach ging's rund. Perfekt organisiert vom starken Abwehrchef Andreas Gödecke brannte nichts mehr an. "Stulle" Brodhage trumpfte nicht nur hinten auf, sondern zündete auch nach vorne zusammen mit Jannik Henke den Turbo und war am Ende mit 7/2 Treffern bester VfL-Schütze.
Den Hausherren gelang alles, Lehrte nichts mehr. "Raketen-Adi" Adnan Jasarevic versenkte einen Tempogegenstoß nach dem anderen, es gelangen zwei Tore nach Kempa-Tricks und Torwart Frank Rosenthal entschärfte als souveräner Rückhalt unter anderem zwei Siebenmeter. Die Fans kamen aus dem Jubeln nicht mehr heraus. Auch Tim Otto durfte sich geadelt fühlen, wurde er doch bereits nach 20 Minuten und bis dahin vier Toren vom früheren Burgdorfer Bundesligaspieler Thomas Bergmann in Manndeckung genommen. "Das waren die besten 20 Minuten seit ich in Hameln Trainer bin. Wahnsinn, was die jungen Leute an Kampf und Einsatz reinbringen. Wir haben eine saugeile Abwehr gestellt und den Gegner vorne gnadenlos auseinander gespielt", jubilierte der Chefcoach.
Nach 13 torlosen Minuten traf Lehrte, wo einzig Till Dreißigacker mit elf Treffern Gefahr ausstrahlte, erst in der 22. Minute wieder zum zwischenzeitlichen 13:7. "Wir hatten eine desolate Wurfausbeute und ein katastrophales Passspiel. Mit unseren Fehlern haben wir Hameln zum Tempospiel eingeladen", klagte Lehrtes Trainer Lutz Ewert. Bereits beim 19:10-Pausenstand war die Messe gelesen. Zu Beginn der zweiten Hälfte stellte der VfL beim 22:12 (35.) den zehn-Tore-Abstand her. In der Folgezeit wurde der Vorsprung souverän "verwaltet" und den Gästen lediglich noch Ergebniskosmetik gestattet.
"Unsere erste Halbzeit war ganz stark. In der zweiten Hälfte hat dann die Kraft etwas nachgelassen. Aber wir haben das solide runter gespielt. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Bedenken, das noch etwas schief gehen könnte", resümierte André Brodhage, der sich im Team bereits "super integriert und toll aufgenommen" fühlt.
VfL Hameln: Frank Rosenthal, Tim Heisterhagen - André Brodhage (7/2), Torben Höltje (5/3), Adnan Jasarevic (4), Tim Otto (4), Oliver Glatz (3), Dominik Niemeyer (2), Jannik Henke (1), Patrick Künzler (1), Jasper Pille (1), Georg Brendler (1), Tim Jürgens (1), Andreas Gödecke. Jürgen Kohlenberg

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