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HANDBALL
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20.03.2015

„Wir müssen eine Schippe drauflegen“

Oberliga-Handballer am Sonnabend in Lehrte auf dem Prüfstand
 
Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. „Wir brauchen nicht nur eine minimale Steigerung, wir müssen eine deutliche Schippe drauflegen“, weiß Torwart Tim Heisterhagen, dass auf die Oberliga-Handballer am Sonnabend beim Lehrter SV ein ganz anderes Kaliber zukommt, als es zuletzt der TuS Grün-Weiß Himmelsthür darstellte. Anwurf ist um 18.30 Uhr in der Sporthalle an der Schlesischen Straße, wo schon in den letzten Jahren die Trauben für den Tabellensechsten (25:17 Punkte) immer sehr hoch hingen.
„Das waren dort stets intensive und schwierige Spiele. Trotzdem wollen wir, nachdem wir jetzt seit drei Auswärtspartien ohne Erfolgserlebnis sind, die Kurve kriegen und mit einem positiven Gefühl in die Osterpause gehen“, blickt Tim Heisterhagen seinem zweiten Einsatz nach fünfmonatiger Verletzungspause zuversichtlich entgegen. „Was meine Leistung selbst anbetrifft, bin ich nach der langen Pause natürlich noch nicht wieder bei 100 Prozent. Im Moment mögen es so zwischen 70 und 80 sein. Es fehlt noch etwas die Spritzigkeit und das Zusammenspiel mit den Vorderleuten. Aber das kommt mit der Spielpraxis automatisch wieder hinzu“, freut sich der 24-Jährige, überhaupt schon wieder im Kader zu stehen.
„Zuletzt haben wir uns dem Gegner im negativen Sinne angepasst. Jetzt kommt ein anderer Gradmesser und da müssen wir uns dem Gegner im positiven Sinne anpassen und in allen Bereichen zulegen, wenn wir Lehrte auf Augenhöhe begegnen wollen“, fordert auch Torjäger Dominik Niemeyer volle Konzentration. Erneut ausfallen wird der am rechten Ellenbogen verletzte Torben Höltje. Seine Position im Rückraum soll der A-Jugendliche Tim Otto übernehmen. Spielmacher Jannik Henke erlitt nach einem Bodycheck im Spiel gegen Himmelsthür eine schmerzhafte Hüftprellung und konnte nur eingeschränkt am Trainingsbetrieb teilnehmen. Sein Einsatz ist aber nicht gefährdet.
„Unsere Leistungsschwankungen in den letzten Wochen waren schon radikal. Da lagen Welten dazwischen“, runzelt Trainer Henning Sohl die Stirn und macht deshalb unmissverständlich klar: „In Lehrte müssen wir definitiv an die Vorstellung anknüpfen, die wir bei der knappen 28:29-Niederlage in Großenheidorn gezeigt haben. Wenn uns das gelingt, können wir auch die Punkte mitnehmen.“ In den Übungseinheiten hat der 43-Jährige den Schwerpunkt auf das Zusammenspiel zwischen Torhüter und Abwehr gelegt. „Beide Positionen müssen wieder zu alter Stärke zurückfinden. Das war immer ein Prunkstück des VfL und muss es wieder werden“, betont Henning Sohl.
Das Hinspiel ging mit 28:22 deutlich zugunsten der Hamelner aus. Doch war es seinerzeit erst die zweite Partie für die Lehrter unter dem neuen Trainer Lutz Ewert, der kurz zuvor Martin Kahle abgelöst hatte. Seitdem hat sich der LSV stabilisiert und rangiert auf dem neunten Platz, wenn auch noch mit negativem Punktekonto von 20:24. Die Heimbilanz ist mit 14:8 aber positiv und beim jüngsten Auftritt vor eigener Kulisse setzte man mit 32:24 gegen den TV Eiche Dingelbe eine richtige Duftmarke. Auch bei der knappen 24:25-Niederlage bei der HSG Schaumburg-Nord am vergangenen Wochenende wussten die Eisenbahnstädter über weite Strecken zu gefallen. Dreh- und Angelpunkte im Lehrter Spiel sind der frühere Burgdorfer Bundesliga-Spieler Thomas Bergmann und Till Dreißigacker, mit 132/44 bzw. 89/20 Treffern auch die besten Werfer. Jürgen Kohlenberg

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