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HANDBALL
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27.02.2015

Trainer Sohl hofft auf Höltje-Comeback

Torwart Frank Rosenthal fehlt Sonnabend gegen Schaumburg
 
Erneut Heimrecht genießen die Oberliga-Handballer. Zu Gast in der Sporthalle Afferde ist am Sonnabend um 19.15 Uhr die HSG Schaumburg-Nord. Im Duell der Tabellennachbarn wartet dabei auf den VfL ein ganz anderes Kaliber als zuletzt mit der TG Münden.
Trainer Henning Sohl hofft deshalb, „dass der jüngste Sieg uns wieder Selbstvertrauen gegeben hat und die Verunsicherung etwas aus den Köpfen raus ist.“ „Wir müssen auf der kämpferischen Komponente aufbauen, spielerisch aber einen Zahn zulegen“, fordert der 43-Jährige und weiß: „Eine so schwache Chancenverwertung wie zuletzt gegen Münden wäre gegen Schaumburg tödlich.“
Aus privaten Gründen steht Torwart Frank Rosenthal nicht zur Verfügung. „Damit fehlt uns natürlich eine Säule. Aber wir haben vollstes Vertrauen in Yannick Rüter“, berichtet Sohl. Als zweiter Torhüter wird Sebastian Trant oder aber Holger Günzel das Aufgebot komplettieren. Vor seinem Comeback steht Torben Höltje. Der mit 101 Treffern bislang beste Hamelner Torschütze musste zuletzt aufgrund einer Sehnenreizung im rechten Ellenbogen pausieren. „Die Rückkehr unseres Kapitäns ist schon wichtig“, glaubt der Chefcoach. Nach seiner ordentlichen Vorstellung am letzten Wochenende wird auch der A-Jugendliche Tim Otto wieder zum Kader gehören.
Im Hinspiel hatte der VfL den Gegner beim 30:26-Sieg gut im Griff. Inzwischen haben sich die Zeichen aber etwas geändert. „Im Vergleich zur Vorrunde kennen jetzt alle Gegner unsere Spielweise, so dass wir uns jeden Punkt hart erarbeiten müssen“, hat Henning Sohl erkannt.
Die HSG Schaumburg-Nord brauchte nach der Fusion mit der SG Hohnhorst/Haste zunächst einige Spiele um sich zu finden. Auch wenn das Team von Trainer Jörg Hasselbrink zuletzt kuriose Ergebnisse lieferte - dem hohen 37:26-Sieg bei der TG Münden folgte eine ebenso deutliche 23:33-Niederlage im Derby gegen den MTV Großenheidorn – greifen die Abläufe inzwischen aber wie ein Rädchen ins andere.
Nach einer Serie von 17:7 Punkten rangiert das Team um die beiden Torjäger Julian Frädermann im Rückraum (91/16 Tore) und Philip Reinsch am Kreis (99) mit 23:15 Zählern derzeit auf Platz fünf. Der VfL folgt mit 21:15 Punkten unmittelbar dahinter. Für den Hamelner Übungsleiter ist deshalb klar: „Der Verlierer verabschiedet sich zunächst einmal ins Mittelfeld. Deshalb wollen wir die Partie mit allen Mitteln gewinnen.“
Im Kader der Schaumburger steht mit Nicolai Hengst ein Spieler, der bei der TSG Hatten-Sandkrug schon unter Henning Sohl trainierte und vor Wochen studienbedingt zur HSG wechselte. „Das ist ein talentierter Linkshänder, mit dem unser Gegner eine echte Verstärkung im rechten Rückraum bekommen hat und dadurch noch ausgeglichener besetzt ist. Schaumburg hat nicht umsonst den drittbesten Angriff der Liga“, orakelt Sohl und fordert deshalb: „Wir müssen dem ein starke Abwehr entgegen stellen. Insbesondere Patrick Künzler und Heiko Heemann im Innenblock werden richtig ackern müssen.“ Jürgen Kohlenberg

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