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HANDBALL
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25.04.2015

Beste Abwehr muss geknackt werden

Oberliga-Handballer erwarten Rosdorf-Grone
 
„Die gute Leistung gibt uns ein Fundament für die restlichen Partien“, zieht Trainer Henning Sohl Zuversicht aus der ärgerlichen Niederlage beim Top-Team MTV Vorsfelde und blickt dem Endspurt optimistisch entgegen. „Wir haben noch vier Heimspiele. Die wollen wir alle gewinnen“, gibt der Chefcoach die Parole aus.
Doch schon die kommende Aufgabe hat es für die Oberliga-Handballer in sich. Am Sonnabend um 19.15 Uhr gastiert die HG Rosdorf-Grone in der Sporthalle Afferde. Der Tabellendritte hat bei 34:14 Punkten fünf Zähler Rückstand auf Spitzenreiter HSG Nienburg und darf sich im Meisterschaftskampf keine Niederlage mehr erlauben. Der VfL könnte somit im Fall eines Heimsieges die letzten vagen Titelträume der Göttinger Vorstädter zerstören.
Verzichten muss der Tabellensechste (27:21 Punkte) weiterhin auf den am Ellenbogen verletzten Torben Höltje. Der Kapitän wird sich demnächst einer MRT-Untersuchung unterziehen. Danach entscheidet sich, ob der 26-Jährige in dieser Saison überhaupt noch einmal mitwirken kann. Für Torben Höltje wird Johannes Evert aus der zweiten Mannschaft den Kader komplettieren. Regisseur Jannik Henke musste im Training aufgrund einer in Vorsfelde erlittenen Fußverletzung kürzer treten. Sein Einsatz ist aber nicht gefährdet.
Lange Zeit hatten die Hausherren die beste Abwehr der Liga. Diesen Rang hat die HG Rosdorf-Grone mit lediglich 553 Gegentreffern dem VfL (620) inzwischen abgelaufen. Dazu weisen die Schützlinge von Trainer Gernot Weiss, die in dieser Saison erstmals seit vielen Jahren aus der Rolle der "grauen Maus" hinaus traten, mit +112 die weitaus beste Tordifferenz auf und können im Fall eines Auswärtserfolges den MTV Vorsfelde vom zweiten Platz verdrängen.
"Gegen die überragende Deckungsreihe der Göttinger wird es für uns alles andere als einfach. Wir müssen da insgesamt sehr clever agieren, wenn uns die Revanche für die 22:26-Hinspielniederlage gelingen soll", prognostiziert VfL-Coach Henning Sohl und bezeichnet das Match "als eine echte Herausforderung." Die Stärken der auf allen Positionen sehr ausgeglichen besetzten HG Rosdorf-Grone liegen eher in eigener Halle. Auswärts hat die junge Truppe mit 10:12 Punkten eine negative Bilanz. Das sollte der VfL versuchen auszunutzen und seine gute Serie auf gewohntem Terrain der Sporthalle Afferde (17:5 Zähler) weiter aufpolieren. Jürgen Kohlenberg

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