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HANDBALL
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01.03.2015

Oberliga-Handballer kämpfen sich in die Erfolgsspur zurück

Starker 36:33-Sieg gegen HSG Schaumburg-Nord
 
Mit einer stark verbesserten Leistung gelang den Oberliga-Handballern ein verdienter 36:33 (18:18)-Heimerfolg gegen die HSG Schaumburg-Nord. "Das war ein Kräfte zehrendes Match und eher ein Spiel für die Zuschauer als für die Taktiker", meinte Sebastian Maczka nach dem über 60 Minuten von beiden Seiten mit offenem Visier geführten Schlagabtausch. Der 19-jährige Rechtsaußen war unter dem Strich mit dem Ergebnis zufrieden: "Wir finden langsam zur alten Form zurück und haben uns im wahrsten Sinne des Wortes in die Erfolgsspur zurück gekämpft."
Beide Seiten agierten quasi ohne Deckungsreihe und legten den Schwerpunkt auf den Angriff. Bei den Hamelnern machte sich das Fehlen von Torwart Frank Rosenthal deutlich bemerkbar. "Wir hatten 45 Minuten lang keinen Torwart und keine Abwehr und das Zusammenspiel zwischen den beiden Positionen hat überhaupt nicht funktioniert", gab auch Trainer Henning Sohl zu, stellte aber fest, "dass wir eine Klasse besser gespielt haben als zuletzt gegen Münden. Im Angriff waren wir deutlich effektiver und unsere Quote an technischen Fehlern haben wir um einiges minimiert."
Sein Schaumburger Kollege Jörg Hasselbrink haderte ebenfalls mit seiner Defensive: "Unser Problem war nicht der Angriff sondern die Abwehr. Wir haben es nicht geschafft, kompakt gegen unseren sehr ausgeglichen besetzten Gegner zu stehen. Außerdem hat uns unser Top-Spieler Julian Frädermann an allen Ecken und Enden gefehlt." Schaumburg, wo Marcel Rose (10/4) und Maximilian Dohmeier (9/1) am besten trafen, befand sich lediglich in der Anfangsphase beim 3:4 in der siebenten Minute einmal im Vorteil. Danach lag die Führung stets auf Seiten der Hausherren. Dennoch verlief die Partie bis zum 28:27 (48.) überaus ausgeglichen.
In der Folgezeit trafen die Hamelner viele richtige Entscheidungen, die letztendlich zum Erfolg führten. Zunächst wurde Yannick Rüter, der in der 22. Minute für Holger Günzel Platz gemacht hatte, wieder zwischen die Pfosten beordert. Nach seiner Einwechselung agierte der 19-jährige Youngster wie ausgewechselt, parierte nicht nur einen Siebenmeter von Schaumburgs Marcel Rose, sondern machte noch drei weitere Chancen der Gäste zunichte. In der 57. Minute beim Stand von 34:32 bewies Trainer Henning Sohl ein goldenes Händchen, legte rechtzeitig die Grüne Karte für eine Auszeit auf den Kampfrichter-Tisch und bewahrte seine Schützlinge vor einem drohenden Ballverlust. Nach der Auszeit blieb der VfL somit in Ballbesitz. Der diesmal stark auftrumpfende Oliver Glatz sowie Nils Colussi legten zwei Treffer zum 36:32 nach und sorgten für die endgültige Entscheidung.
Torben Höltje befand sich zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr auf dem Parkett. Bei dem Kapitän brach die Ellenbogenverletzung wieder auf, so dass er ab der 45. Minute auf der Bank von Physiotherapeutin Denise Schubert behandelt werden musste. "Es ging einfach nicht mehr. Ich hatte wieder starke Schmerzen und konnte nicht mehr werfen", berichtete der 26-jährige Rückraumspieler. Von seinem Trainer Henning Sohl bekam Höltje trotzdem großes Lob: "Bis zu seiner Auswechselung hat sich Torben vorbildlich für das Team aufgeopfert."
VfL Hameln: Yannick Rüter, Holger Günzel - Oliver Glatz (8/3), Sebastian Maczka (6), Heiko Heemann (5), Dominik Niemeyer (4), Torben Höltje (4/1), Nils Colussi (3), Arnold Schorich (2), Jannik Henke (1), Patrick Künzler (1), Björn Schubert (1), Jasper Pille (1), Andreas Gödecke. Jürgen Kohlenberg

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