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HANDBALL
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16.01.2015

„Ich verlange eine Trotzreaktion!“

Trainer Sohl findet vor Auswärtsspiel der Handballer deutliche Worte
 
„Klar, ohne Haftmittel ist der Handball ein anderer Sport. Aber das meine Mannschaft ohne Patte derartige Probleme hat, hätte ich nicht gedacht“, zeigte sich Trainer Henning Sohl vor sechs Wochen nach der 26:32-Niederlage seiner Schützlinge beim MTV Soltau sichtlich überrascht. Am Sonnabend um 19.15 Uhr reist der Handball-Oberligist nun zum VfL Wittingen. Auch in der dortigen Realschulsporthalle an der Spittastraße herrscht Haftmittelverbot. Kann der Tabellenvierte (17:9 Punkte) dann endlich den „Ohne-Patte-Fluch“ besiegen?
Von einer Haftmittel-Diskussion will der Chefcoach aber diesmal überhaupt nichts hören. Denn der 43-Jährige ist angefressen. „Unsere Niederlage in Duderstadt am letzten Wochenende hängt mir noch richtig quer im Magen. Und das habe ich die Jungs im Training auch spüren lassen!“ „Ich verlange in Wittingen eine Trotzreaktion. Egal ob mit Patte oder ohne Patte, egal wie unser Kader aussieht, wir müssen einfach stark genug sein, um die Aufgabe beim Aufsteiger erfolgreich zu lösen und den Anschluss an das Führungstrio zu halten“, findet Henning Sohl deutliche Worte.
Der Trainer nimmt dabei besonders die etablierten Spieler in die Verantwortung: „Wenn ich auf das Match in Duderstadt zurückblicke, haben wir in allen Bereichen Luft nach oben. Um Rückhalt zu bekommen, muss aber auf der Torhüterposition und im Deckungsinnenblock eine Steigerung her.“ Personell steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Nils Colussi, den die Grippe erwischt hat. Björn Schubert steht aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Nach längerer Verletzungspause ist Torwart Yannick Rüter in dieser Woche wieder ins Training eingestiegen. „Wenn es gut läuft, wird Yannick dann wieder das Duo mit Frank Rosenthal bilden“, berichtet Sohl.
Die Auswärtsbilanz des VfL Hameln steht nach den beiden Niederlagen in Soltau und Duderstadt noch bei ausgeglichenen 6:6 Punkten. „Ein Abrutschen ins Negative sollten wir tunlichst vermeiden“, unterstreicht der Coach die Bedeutung der Partie.
Der VfL Wittingen ist ein unbeschriebenes Blatt. Nach 19-jähriger Abstinenz kehrte der Klub im Sommer in die 4. Liga zurück. Im Vorjahr in der Verbandsliga lieferte das Team von Trainer Axel Bühlow eine starke Saison ab. Als Vizemeister war man punktgleich mit Meister Eintracht Hildesheim II (39:13 Zähler), hatte lediglich eine um zwei Treffer schlechtere Tordifferenz. Derzeit rangiert der Neuling mit 11:15 Punkten auf Rang 13, weist aber eine beachtenswerte Heimbilanz von 9:5 auf. Dabei ließen die deutlichen Siege gegen den Lehrter SV (30:21) und den MTV Großenheidorn (33:20) aufhorchen. Den beiden in der Tabelle führenden Klubs MTV Vorsfelde (21:22) und HSG Nienburg (21:26) unterlag man nur knapp. Saisonziel der ausgeglichen besetzten Mannschaft ist der Klassenerhalt.
Am letzten Wochenende unterlag der VfL beim MTV Soltau in einem wahren Torfestival mit sage und schreibe 39:42. „Wir hatten keine Abwehr und keine Körpersprache. Es ist schlichtweg alles schief gelaufen, was nur hätte schief laufen können. Keine Einstellung. Keine Arme. Keine Beine. Kein Mundwerk. Wir können gegen Hameln nur alles besser machen“, sagte Trainer Axel Bühlow. Insofern treffen am Sonnabend auch irgendwie zwei „Leidensgenossen“ aufeinander.                                                              Jürgen Kohlenberg

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