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HANDBALL
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04.10.2021

VfL Hameln – TV 1887 Stadtoldendorf    22:22 (11:7)

Zwei Sekunden vor Ende: Busse versaut Hamelns Derby-Party
VfL dominiert Begegnung über weite Strecken – doch Stadtoldendorf mit 5:0-Aufholjagd

„Wenn man Sekunden vor dem Ende noch den Ausgleich bekommt, fühlt sich so ein Spiel natürlich an wie eine Niederlage“, bedauerte Hamelns Trainer Oliver Glatz nach dem 22:22-Remis im Derby gegen Stadtoldendorf. Bereits vor dem Spiel hatten die Hausherren noch eine Hiobsbotschaft zu verkraften, Spielmacher Jannik Henke fiel kurzfristig aus. Und während des Spiels verletzte sich Sebastian Maczka bereits in der 2. Minute.....

 
Dennoch präsentierten sich die Gastgeber insbesondere in der ersten Halbzeit in exzellenter Verfassung, führten über 2:1 (7.), 6:3 (14.) und 9:4 (22.) zur Pause mit vier Toren und versetzten die Halle am Eintrachtweg in Jubelstimmung. „Trotz der Ausfälle haben wir das im ersten Durchgang richtig gut gemacht und trotz der Ausfälle super gekämpft“, so Glatz. Auch nach dem Seitenwechsel führte der VfL nicht nur, sondern baute das Ergebnis noch zu seinen Gunsten auf 17:12 aus (43.).

Stadtoldendorf mit Aufholjagd

Allerdings merkte man den Hamelnern in den anschließenden Minuten den großen Verschleiß an. „Uns haben einfach die Alternativen im Rückraum gefehlt und irgendwann brauchen die Jungs da auch mal eine Pause“, so Glatz. Stadtoldendorf kämpfte hingegen mit aller Macht gegen die drohende Niederlage an, peitschte sich trotz ebenfalls vorhandener personeller Probleme noch einmal selbst an. Mit einer 5:0-Serie glich der Konkurrent aus dem Landkreis Holzminden in der 50. Minute zum 17:17 aus – in der Schlussphase war das Spiel wieder völlig offen. In der Folge berappelte sich Hameln noch einmal, doch Stadtoldendorf ließ sich nicht mehr abschütteln. So ging es bis zum 21:21 hin und her, ehe Niklas Colusso rund 10 Sekunden vor Schluss das viel umjubelte 22:21 für den VfL erzielte. Jedoch sollte das Tor nicht zum Sieg reichen: Zwei Sekunden vor Ende traf Mats Göran Busse zum 22:22-Endstand, die VfL-Abwehr ließ sich in dieser entscheidenden Szene überrumpeln.

Blaue Flecken für Heisterhagen

„Die letzte Situation ist komisch verlaufen. Busse hat da schon den Ball verloren und rettet ihn dann irgendwie noch, um ihn dann zu verwandeln. Für uns ist es natürlich sehr unglücklich, aber ich mache niemandem einen Vorwurf. In der Schlussphase haben wir nicht mehr so viel Druck entwickeln können. Obwohl wir einen Punkt verloren haben, bin ich mit unserer Leistung vollauf zufrieden. Und 5:1 Punkte bedeuten ebenfalls einen richtig guten Start in die Saison“, sah Glatz nach dem für seine Mannschaft bitteren Ausgang das große Ganze. Auf der anderen Seite zeigte sich der TV87-Trainer und Ex-Hamelner Dominik Niemeyer ebenfalls zufrieden: „Unter den personellen Umständen und unserer ausbaufähigen Chancenverwertung müssen wir den Punkt so annehmen, ein Sieg wäre da nicht gerechtfertigt gewesen. Wir haben Hamelns Keeper Tim Heisterhagen da sicherlich einige blaue Flecken geworfen, er hat das auf der anderen Seite auch wirklich gut gemacht. Im Training müssen wir an unserer Coolness vor dem Tor arbeiten.“

VfL Hameln: Jannis Pille (5), Luca Willmer (5), Tim Jürgens (4/3), Finn Ole Vortmeyer (3), Niklas Colusso (2), Jasper Pille (1), Janis Dohme (1), Sebastian Maczka (1)
TV 1887 Stadtoldendorf: Tony Zarev (7/1) Milan Vuckovic (6/3), Mats Göran Busse (4), Stefan Milenkovic (1), Lukas Lorentzen (1), Dennis von Frankenstein (1/1), André Michael (1), Tiago Oliveria da Silva (1)

H I E R  der Awesa-Bericht mit Fotos.


Janis Dohme & Co. glitt in letzter Sekunde der Sieg aus der Hand


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