31.05.2026
Trampolin-Synchron Teams des Vfl Hameln springen auf das Siegertreppchen
Wieder einmal spannende Wettkämpfe um die Pokale bei den Bezirks-Synchron-Meisterschaften in Pattensen
Wie so oft halten Synchron-Wettkämpfe mitunter die größten Überraschungen bereit, da es hier wirklich am stärksten auf die Synchronität, also das gleichzeitige Eintauchen ins Sprungtuch, geht. So kann sich hierbei in jedem Durchgang die Rangfolge extrem verändern, sobald ein Team entweder perfekt gleichzeitig turnt, oder eben auch umgekehrt, einen winzigen Augenblick versetzt eintaucht. Da bei diesem Wettkampf viel Messtechnik am Start war - die leider zwischendurch auch einmal für eine halbe Stunde ausfiel - wurde jede kleine Abweichung auch tatsächlich wahrgenommen. Unser Jugend B-Team mit Melissa und Kamila steigerte sich in jedem Durchgang, lag nach der Pflicht knapp vor den Verfolgerinnen auf dem dritten Platz, nach der ersten Kür dann schon recht souverän auf Platz zwei und startete im Finale den Angriff auf den Titel. Leider - für unser Team - hielt das an eins liegende Team dem Druck stand und konnte sich, mit geschmolzenem Abstand, auf dem ersten Platz halten.
Ebenso spannend machte es unser Hameln/Hannover Team Joleen und Annika bei den Heranwachsenden. Nach einigen Schwierigkeiten beim Einturnen starteten sie super in den Wettkampf, lagen nach der Pflicht auf Platz zwei und nach einem beeindruckend synchronen Kürdurchgang sogar auf Rang 1. Im Finale lief es auch gut, aber die Maschine verzeichnete eine schlechtere Synchronität als vorher und das an zwei liegende Team zeigte zudem noch eine höhere Schwierigkeit. So mussten unsere Turnerinnen ihre Poleposition räumen.
Nayla und Sophie starteten ebenfalls mit eine sehr guten Übung in den Wettkampf und lagen knapp hinter Joleen und Annika an dritter Position. Im zweiten Durchgang dauerte es beim Anspringen sehr lange, was dann die Nervosität steigerte und nach der Hälfte der Übung die Synchronität und der letzte Salto bei Sophie ziemlich außer Kontrolle geriet. Für das Finale, etwa eineinhalb Stunden später, hatten sich aber beide wieder von dem Schock erholt und kamen noch einmal recht gut klar.
Am Ende freuten sich alle über ihre Treppchenplatzierungen - und dass der Zeitplan noch einigermaßen eingehalten werden konnte.

